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Der Göttweiger Berg war bereits von der späten Jungsteinzeit bis in die römische Kaiserzeit durchgehend besiedelt. Das Kloster wurde vor 1083 von
Bischof Altmann von Passau als Augustiner Chorherrenstift gegründet und 1094 den
Benedektinern übergeben. Nach einem Brand von 1580, wurde es durch C. Biasino wieder aufgebaut. Im 17. und 18. Jahrhundert erlebte es eine Blüte unter Abt G. Bessel . Nach einem weiteren Brand von 1718 ließ dieser nämlich das Kloster nach Plänen von des berühmten Barockbaumeisters
J. L. von Hildebrandt neu erbauen. Da das Geld nicht ausreichte, konnte zwar nicht alles ausgeführt werden, trotzdem ist das Stift imposant und hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, z. B. die berühmte Kaiserstiege mit dem Deckengemälde von
Paul Troger. Es zeigt die
Apotheose Karls VI. Der Kaiser wird auf diesem Fresko als Apoll verherrlicht.
Von der vorbarocken Anlage blieb die Eretrudiskapelle erhalten.
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